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Datum:  18.11.2016 15:28:17

Eine nicht ganz so kleine Nachtmusik

postimage
Das nächtliche Sägekonzert des Partners hat wohl schon so manchen aus dem Schlaf gerissen: Schnarchen ist lästig und störend für den Bettgefährten – aber relativ harmlos, solange es sich um gewohnheitsmäßiges, so genanntes primäres Schnarchen handelt. In Deutschland schnarchen 44 % aller Männer und 28 % aller Frauen zwischen 30 und 60 Jahren. Dabei variieren die Geräusche von einem leisen Röcheln bis hin zu Tönen in der Lautstärke eines Presslufthammers.


Wieso schnarcht der Mensch?


Menschen schnarchen überall und schon immer. Es handelt sich dabei um einen rein anatomischen Prozess: wenn wir einschlafen, entspannt sich der Körper und die Muskulatur erschlafft. Dazu gehören auch die weichen Gewebeteile in unserem Rachenraum. Beim Einatmen im Schlaf werden diese in die Atemwege gezogen und verengen die Luftröhre. Die Atemluft wird also unter erhöhtem Druck eingesogen und bringt die Gewebeteile zum Vibrieren, was das typische Schnarchgeräusch erzeugt. Der Grund dafür, dass manche Menschen dennoch nicht schnarchen, liegt in der Größe der Gewebeteile: Bei Schnarchern sind Gaumensegel, Zäpfchen und Zungengrund im Rachenraum besonders groß oder dick, wodurch die Atemwege schneller versperrt werden.

 

Welche Ursachen gibt es?


Es gibt verschiedene weitere Faktoren, die das Schnarchen begünstigen. Männer schnarchen häufiger als Frauen, da das Östrogen im weiblichen Hormonhaushalt das Gewebe elastisch hält. Erst in den Wechseljahren, wenn der Hormonspiegel der Frauen sinkt, gleichen sich die beiden Geschlechter an. Allgemein lässt die Muskelspannung mit den Jahren nach, ältere Menschen schnarchen also generell mehr als jüngere. Besonders betroffen sind auch übergewichtige Menschen: Fettpölsterchen lagern sich nämlich nicht nur an der Hüfte, sondern auch am Hals ab, wodurch das bekannte Doppelkinn entsteht. Dieses drückt im Schlaf, vor allem in Rückenlage, den Zungengrund zurück und erhöht den Druck auf die Atemwege.
Auch die Nase kann die ausschlaggebende Ursache sein: eine verkrümmte Nasescheidewand beispielsweise verhindert die Luftzufuhr und erhöht so den Druck auf den Atemschlauch. Wer an Allergien oder Nebenhöhlenentzündung leidet und eine verstopfte Nase hat, spürt ebenfalls einen erhöhten Atemwiderstand. Aus diesem Grund schnarchen auch Menschen mit Schnupfen, die sonst nicht dazu neigen.
Rauchen und Alkoholkonsum können ebenfalls Auslöser für das Schnarchen sein. Durch das Nikotin schwellen die Schleimhäute von Nase, Rachen und Bronchien an und verengen damit die Atemwege. Alkohol hingegen trägt dazu bei, dass die Muskelanspannung im Rachen noch weiter erschlafft. Es empfiehlt sich also nicht nur aus gesundheitlichen Gründen, auf Nikotin und Alkohol zu verzichten – sondern auch, um das Schnarchen zu vermeiden.

 

Konsequenzen des Schnarchens


Schnarcher wachen von ihren eigenen Sägekonzerten nicht auf. Das liegt an den Schutzmechanismen unseres Körpers: Da von uns selbst erzeugte Geräusche keine Gefahr darstellen, dringen sie nicht ins Bewusstsein und können uns daher auch nicht wecken. Umso schlimmer sind die nächtlichen Sägestunden für den Partner, der sich mit dem Schnarchenden das Bett teilen muss. Das Stressniveau erhöht sich und das Einschlafen ist kaum noch möglich. Über die gelegentliche unruhige Nacht hinaus können Ein- und Durchschlafstörungen oder sogar Depressionen die Folge sein.
Wirklich gefährlich wird Schnarchen, wenn es durch Atemaussetzer unterbrochen wird. Hier handelt es sich um die obstruktive Schlafapnoe – eine schlafbezogene Atmungsstörung, unter der drei bis vier Prozent der Bevölkerung leiden. Die Schlafapnoe kann durch vorher beschriebene Veränderungen des Lebensstils entstehen: wer also nichtkrankhaft schnarcht, dann aber an Gewicht zulegt, raucht oder mehr Alkohol trinkt, begibt sich in Gefahr, an Schlafapnoe zu erkranken.

 

Was kann man gegen Schnarchen tun?


Oft hilft gegen das primäre Schnarchen bereits eine Veränderung der Liegeposition: wer in Seitenlage schläft, schnarcht seltener, als auf dem Rücken. Eine verkrümmte Nasenscheidewand lässt sich durch einen kleinen operativen Eingriff beheben. Bei Erkältung oder Allergien sollte man sich vom Arzt beraten lassen: Er kann Mittel empfehlen, die die Schleimhäute abschwellen lassen und die Allergie lindern.
Auch aus der Industrie gibt es verschiedene Hilfsmittel: Von Geräten, die den Schlafenden wecken, sobald er anfängt zu schnarchen, über spezielle „Schnarch-Spangen“, Nasendilatoren und neuromuskuläre Stimulation. Auf der Medizinmesse Medica in Düsseldorf wurde zuletzt der sogenannte „Schnarchstopper“ von Beurer vorgestellt, der ab kommendem Jahr erhältlich sein wird. Das kleine Gerät wird von der betroffenen Person während des Schlafens am Ohr getragen. Durch kaum wahrnehmbare Signale soll registriertes Schnarchen sofort behoben werden. Unterstützend bietet eine dazugehörige App die Möglichkeit, eine ausführliche Schnarchanalyse durchzuführen.
Es gibt mittlerweile eine Vielzahl an unterschiedlichen Methoden, die versprechen, den nächtlichen Geräuschpegel verringern zu können, der Erfolg ist jedoch nicht gesichert. Als Partner eines Schnarchers hilft in letzter Instanz leider nur der Umzug in ein zweites Schlafzimmer; oder aber: Ohren zu und durch.

 

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Datum:  17.11.2015 16:37:01

Bringen Sie Farbe in Ihr Schlafzimmer!

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Unser erster und letzter Blick des Tages gilt unserem Schlafzimmer. Daher wollen wir uns darin selbstverständlich besonders geborgen und wohl fühlen. Die richtige Einrichtung macht ihr Schlafzimmer nicht nur zu einem optischen Hingucker, sondern kann einen großen Teil dazu beitragen, dass Sie nachts besser einschlafen und erholsam durchschlafen.
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Datum:  27.04.2015 06:48:10

In fremden Betten – Schlafkultur weltweit

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Wir Deutschen schlafen im Schnitt etwa sieben Stunden pro Nacht und legen uns gegen elf Uhr abends schlafen. Tagsüber ruhen wir uns in der Regel nicht aus – den Mittagsschlaf überlässt die arbeitende Bevölkerung Kindern oder älteren Menschen. Wir schlafen meistens auf Lattenrost und Matratze, legen unseren Kopf auf ein Kissen und decken uns mit einer Bettdecke zu. Doch wie sehen die Schlafgewohnheiten in anderen Ländern aus? Welche Besonderheiten gibt es? Begeben Sie sich mit uns auf eine kleine Reise „in fremde Betten“ und entdecken Sie internationale Schlafgewohnheiten!
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Datum:  13.12.2013 11:16:03

Albträume überwinden – ein kleiner Leitfaden.

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Jeder Fünfte erlebt mehrmals pro Jahr Albträume. Diese erschrecken den Träumenden oft durch heftige Gefühle wie tiefe Angst, Ekel, Wut oder Scham. Da sich die Erwachenden an die heftigen Emotionen erinnern können, steigert sich bei häufigem Auftreten von Albträumen die Angst vor dem Einschlafen und kann so zu einem Teufelskreis von Schlaflosigkeit führen.
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Datum:  24.09.2013 16:47:23

Sommer ade!

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Was die Zeitumstellung mit uns macht


Die Tage werden kürzer, die Abende länger – bald löst der Winter den Herbst endgültig ab. Und jedes Jahr neu weiß keiner außer der eigenen Mutter, wann die Zeitumstellung von Sommerzeit (MESZ) auf Winterzeit (Normalzeit, MEZ) stattfindet.

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Datum:  26.08.2013 15:15:30

Die häufigsten Schlafstörungen

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Je besser man schläft, desto besser fühlt man sich am Tag. Entspannter Schlaf mit ungestörten Tiefschlafphasen gibt Energie und Ausgeglichenheit. Dem entgegen stehen über achtzig unterschiedliche Arten von Schlafstörungen. Die Ursachen können organisch oder psychisch sein. Fast jeder Mensch leidet hin und wieder an Schlafproblemen; bestehen diese über einen längeren Zeitraum hinweg, muss man sich auf die Suche nach einer Lösung begeben, denn dauerhaft schlechter Schlaf ist nicht gut für die Gesundheit. Auch das Wohlbefinden leidet.

„Wenn man über drei bis vier Wochen mindestens in drei bis vier Nächten pro Woche unter Schlafstörungen leidet, also nicht richtig ein- oder durchschlafen kann, so dass man am Tag darunter leidet, dann liegt eine klassische Insomnie vor. Man ist weniger leistungsfähig, hat Kopfschmerzen und Tagesmüdigkeit. In dem Fall ist es ratsam, zum Arzt zu gehen“, erklärt Experte Peter Spork im Interview mit dem Fachmagazin Schlafen Aktuell.

Die klassische Insomnie kommt recht häufig vor und kann zahlreiche Auslöser haben. Neben Krankheiten, die zeitweise den Schlaf stören, gehört Stress zu den häufigsten Risikofaktoren.  Man grübelt, ist angespannt, kann nicht abschalten, schläft schlechter ein und wacht nachts häufiger auf. Auch psychische Probleme wie Depressionen stören den Schlaf – ebenso wie Alkohol- und Medikamentenmissbrauch. Mit der Zeit leidet das Immunsystem. Betroffen sind fast immer auch Menschen, deren Biorhythmus gestört ist, zum Beispiel Schichtarbeiter. Wenn die innere Uhr aus dem Takt gerät, stellen sich fast zwangsläufig Schlafstörungen ein.

Hieraus kann sich auch eine Hypersomnie entwickeln: Man ist auch am Tag abgeschlagen und müde, nickt am Arbeitsplatz ein, spürt ein dauerhaft erhöhtes Schlafbedürfnis.

Ähnlich weit verbreitet ist die Schlafapnoe, im Volksmund als Schnarchen bekannt. Während gelegentliches Schnarchen unproblematisch ist, ist eine starke Apnoe bedenklich und muss ärztlich abgeklärt werden, denn es kommt im Schlaf immer wieder zu Atemaussetzern. Risikogruppen hierfür sind insbesondere übergewichtige Menschen und solche, die abends viel Alkohol zu sich nehmen. Aber auch eine vererbbare Schwäche der Rachenmuskulatur kann Apnoen auslösen. Apnoe lässt sich heutzutage gut behandeln.

Die Ursachen des Restless Legs Syndroms hingegen sind noch nicht abschließend geklärt. Es äußert sich durch starkes Kribbeln oder sogar Brennen in den Beinen bis hin zu Zuckungen, was das Liegen für Betroffene schwer erträglich macht und das Einschlafen verhindert.

Im Alter werden Schlafstörungen oft chronisch. Generell sollte man auf eine gute Schlafhygiene achten, Stressfaktoren versuchen auszumerzen oder lernen, die Sorgen auf den nächsten Tag zu verschieben. Auch Einschlafrituale können helfen. Und auch wenn sich Schlafstörungen hartnäckig,halten, ist das kein Grund zur Panik. Viele Ursachen kann man selbst bekämpfen. Im Zweifelsfall ist ein Arztbesuch immer die richtige Entscheidung.